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Denkt an Gott!
Wenn ein neues Jahr anbricht und ein neuer Monat kommt, dann wird wohl jeder auf seine ei-gene Weise verschiedene Pläne ins Auge fassen. Dass wir uns nicht auf unsere Kräfte, son-dern auf Gott verlassen, ist der kürzeste Weg zur Erfüllung all unserer Vorhaben. Ein Mensch mag zwar Pläne schmieden, aber Gott ist es, der sie in Erfüllung bringt, wovon wir uns in der Bibel und in unserem Leben überzeugen.

Denkt beim Anblick einer Frucht an deren Wurzeln!

Sehen die Leute einen Baum mit reichen Früchten, so richten sie häufig ihr Augenmerk nur auf die sichtbaren Früchte und Zweige und ziehen ohne Gedanken an die Funktion der unsichtba-ren Wurzeln an ihm vorbei. Aber wir sollten nicht den Zweigen, die Früchte tragen, unsere Auf-merksamkeit schenken, sondern in der Lage sein, über die Existenz der Wurzeln, die bis zum Tragen der dickfleischigen Früchte die Zweige mit Wasser und Nährstoffen versorgt haben, nachzusinnen. Die Zweige, wie stark und gesund sie auch immer sein mögen, können ohne das eigentliche Wurzelwesen nicht bestehen und keineswegs Früchte hervorbringen.
Ich habe das Gefühl, dass wir auch beim Tragen der Missionsfrucht nicht selten die Macht Got-tes, der uns von einem unsichtbaren Ort aus zur Seite steht und Kraft gibt, vergessen und in erster Linie an uns denken, die als die Zweige, an denen die Früchte hängen, in Erscheinung treten. Ob etwas zustande kommt oder nicht, das hängt einzig und allein von Gott ab und bei-leibe nicht von unserer Fähigkeit und Findigkeit. Deswegen sollten wir in der Lage sein, stets zuallererst an Gott zu denken, und uns die Tatsache bewusst machen, dass Gott diese Welt, in der wir leben, verwaltet und alle Länder sowie Völker der Erde führt. Wenn wir zu dieser Er-kenntnis gelangen, werden sich zweifelsohne jedes von uns angestrebte Vorhaben und unser jegliches Missionsziel erfüllen.

Wir wollen jetzt die Erlebnisse Nebukadnezars in Daniel im AT aus der vergangenen Zeit zum Anlass nehmen, noch einmal einen Rückblick auf unser heutiges Selbst zu werfen und Buße zu tun.

Die Träume Nebukadnezars

Der König Nebukadnezar hatte in Dan 2 einen bedeutsamen Traum in Bezug auf die Weltge-schichte und im Kapitel 4 einen weiteren wichtigen Traum davon, was ihm widerfahren würde. Im Traum sah er einen Baum stehen. Er wurde immer größer, bis sein Wipfel den Himmel be-rührte. Er besaß prächtiges Laub und trug viele Früchte. Viele Vögel nisteten in seinen Zwei-gen. Unter ihm fanden die wilden Tiere des Feldes Schatten, wobei sich alle Menschen von seinen Früchten nährten. Da stieg plötzlich ein Heiliger vom Himmel herab und rief laut: „Haut den Baum um und schlagt ihm die Äste weg, streift ihm das Laub ab und zerstreut seine Frucht, dass die Tiere, die unter ihm liegen, weglaufen und die Vögel von seinen Zweigen flie-hen. Doch lasst den Stock mit seinen Wurzeln in der Erde bleiben; und sieben Zeiten sollen über ihn hingehen.“
Als die Gelehrten, Zeichendeuter und Geistesbeschwörer diesen Traum nicht deuten konnten, rief der König Daniel zu sich und ließ ihn seine Vision auslegen (Dan 4,1-19). Die Traumdeu-tung Daniels lautete folgendermaßen:

Dan 4,19-25 … das bist du, König, der du so groß und mächtig bist; denn deine Macht ist groß und reicht bis an den Himmel und deine Gewalt bis ans Ende der Erde. Dass aber der König einen heiligen Wächter gesehen hat vom Himmel herabfahren, der sagte: »Haut den Baum um und zerstört ihn, doch den Stock mit seinen Wurzeln lasst in der Erde bleiben; er soll in eiser-nen und ehernen Ketten auf dem Felde im Grase und unter dem Tau des Himmels liegen und nass werden und mit den Tieren des Feldes zusammenleben, bis über ihn sieben Zeiten hinge-gangen sind«; das, König, bedeutet - und zwar ergeht es als Ratschluss des Höchsten über meinen Herrn, den König -: Man wird dich aus der Gemeinschaft der Menschen verstoßen und du musst bei den Tieren des Feldes bleiben, und man wird dich Gras fressen lassen wie die Rinder und du wirst unter dem Tau des Himmels liegen und nass werden, und sieben Zeiten werden über dich hingehen, bis du erkennst, dass der Höchste Gewalt hat über die Königrei-che der Menschen und sie gibt, wem er will. Wenn aber gesagt wurde, man solle dennoch den Stock des Baumes mit seinen Wurzeln übrig lassen, das bedeutet: Dein Königreich soll dir er-halten bleiben, sobald du erkannt hast, dass der Himmel die Gewalt hat.

Obschon wir gottgläubig sind, machen wir uns ab und zu in Unkenntnis der Herrschaft Gottes an die Arbeit, weil die Wurzeln immer verborgen, die Zweige sichtbar und die Früchte am Zwei-gende gebildet sind.
Der Heilige sagte, dass das Königreich ihm erhalten bleibe, sobald er erkenne, dass Gott die Gewalt habe, wie die Wurzeln in Verborgenheit den Baum mit Nährstoffen versorgen. Der Dreh- und Angelpunkt der von Gott dem König Nebukadnezar gezeigten Vision ist die Lehre, dass Gott Macht über alle Reiche der Menschen hat und über sie herrscht, indem er jeden auf den Thron setzt oder ebenso auch einen König absetzt und alle Länder sowohl stark als auch schwach macht usw.

Als er sagte: „Ich habe es getan“, da war die Huld Gottes von ihm gewichen

Der König Nebukadnezar hörte zwar schon diese Mahnung, aber verlor sie aus dem Gedächt-nis, und etwa ein Jahr später schaute er eines Tages beim Spaziergang auf der Terrasse des königlichen Palastes auf die Stadt Babel hinunter. Auf einmal bemächtigte sich die Eitelkeit seiner: „Habe ich dieses große Babel nicht durch meine Kraft und Macht erbaut!“ Gerade in diesem Moment begann sein Verfall.

Dan 4,26-34 Denn nach zwölf Monaten, als der König auf dem Dach des königlichen Palastes in Babel sich erging, hob er an und sprach: Das ist das große Babel, das ich erbaut habe zur Königsstadt durch meine große Macht zu Ehren meiner Herrlichkeit. Ehe noch der König diese Worte ausgeredet hatte, kam eine Stimme vom Himmel: Dir, König Nebukadnezar, wird gesagt: Dein Königreich ist dir genommen, … Im gleichen Augenblick wurde das Wort erfüllt an Nebu-kadnezar, und er wurde verstoßen aus der Gemeinschaft der Menschen und er fraß Gras wie die Rinder und sein Leib lag unter dem Tau des Himmels und wurde nass, bis sein Haar wuchs so groß wie Adlerfedern und seine Nägel wie Vogelklauen wurden. Nach dieser Zeit hob ich, Nebukadnezar, meine Augen auf zum Himmel, und mein Verstand kam mir wieder, und ich lob-te den Höchsten. Ich pries und ehrte den, der ewig lebt, … Zur selben Zeit kehrte mein Ver-stand zu mir zurück, und meine Herrlichkeit und mein Glanz kamen wieder an mich zur Ehre meines Königreichs. Und meine Räte und Mächtigen suchten mich auf, und ich wurde wieder über mein Königreich eingesetzt und gewann noch größere Herrlichkeit. Darum lobe, ehre und preise ich, Nebukadnezar, den König des Himmels; denn all sein Tun ist Wahrheit, und seine Wege sind recht, und wer stolz ist, den kann er demütigen.

Der ganze Verstand Nebukadnezars verschwand im selben Augenblick, da ihn der Gedanke „Ich habe es zustande gebracht“ befiel, und sein Herz wurde dem der Tier gleichgemacht, wor-aufhin er als König abgesetzt wurde. Er lebte sieben Jahre lang wie ein Tier und sann in der plötzlichen Erkenntnis der Menschenschwäche über Gott nach.
Als er zur Erkenntnis gelang: „Wenn ich mich nicht einmal selbst unter Kontrolle halten kann, wie behaupte ich da nur, die Stadt Babel erbaut zu haben? Gott hat doch all das zuwege ge-bracht“, wurde ihm das tierische Herz genommen, und er erlangte seinen Verstand wieder; da-her wurde er erneut über sein Königreich eingesetzt und kümmerte sich um die Reichsangele-genheiten.
Der Gedanke „Ich habe es getan“ entspringt einer sehr gefährlichen Geisteshaltung. Wir sollten wissen, dass das Erstaunen über sich selbst und die Eigenbewunderung nichts anderes als ein scharfer Feuerpfeil des Satans sind, der das Menschenherz durchbohrt. Wie die ganze Weis-heit Nebukadnezars unmittelbar nach seinem Verfallen auf den Gedanken „Ich habe es be-werkstelligt“ verloren ging und er nach dem Empfang des Tierherzens ein tierähnliches Leben führte, so erhalten wir auch einen tierischen Geist, wenn unser Gedanke „Das habe ich zu-stande gebracht“ in Vergessenheit Gottes wächst und blüht. Werden wir verständige Men-schen, die stets an Gott denken, damit wir niemals in den Besitz eines tierischen Herzens kom-men!
Es ist für uns erstrebenswert, mit Selbstwertgefühl und Stolz auf die Wahrheit unseren Glau-bensweg zu gehen. Jedoch dürfen wir uns unter keinen Umständen selbst erhöhen. Wir haben in der Gemeinde nicht deshalb starke Empfindungen ausgelöst, weil wir durch unsere eigene Kraft viele Mitglieder ausfindig gemacht und Gottes Wort gut verkündet haben, sondern weil uns Gott die ganze Kraft verliehen und alle Bedingungen für uns geschaffen hat., sind wir heute so weit gekommen, zumal alles einzig und allein in Gottes Hand liegt.
Gott benötigt nun bei der Ausführung seines Werkes keine außergewöhnlichen Menschen. Auch wenn er einen anderen als Nebukadnezar zum König Babyloniens erwählt hätte, hätte er genauso alles, was er im Sinne hatte, bewerkstelligen und einen anderen als ihn zur Herrlich-keit erheben können. Als Judas Isakariot aus dem Kollegium der Zwölf Apostel ausgeschlos-sen wurde, nahm der Jünger namens Matthias nicht seinen Platz ein (Apg 1,15-26)? Gott hat uns nicht etwa berufen, weil niemand von sechs Milliarden Menschen in der Welt würdig wäre, an unsere Stelle zu treten, oder weil wir großartiger und besser als alle anderen sind.
Wenn wir verstehen, dass Gott die Gewalt über alles hat, und grundsätzlich mein Wesen, mei-ne Familie und unsere Gemeinde führt, dann kann sich meine Person oder Gemeinde ins rech-te Licht rücken. Als der König Nebukadnezar auch zur Erkenntnis dieses Sachverhalts kam, da erst festigte sich sein Reich. Dass sich die Prophezeiung „Aus dem Kleinsten sollen tausend werden und aus dem Geringsten ein mächtiges Volk (Jes 60,22)“ an uns, wie unbedeutend und schwach wir immer sein mögen, erfüllt, ist auf unser Denken an Gott zurückzuführen.

Als Mose sagte: „Ich habe es getan“, ging ihm Kanaan verloren

Mose, der als ein großartiger Prophet, der das Volk Israel aus Ägypten geführt hat, in der Bibel verewigt ist, musste jedoch unmittelbar vor dem Erreichen des Ziels den Eintritt in das Land Kanaan aufgeben, denn er verfiel wie der König Nebukadnezar auf den Gedanken „Ich habe es getan“ und brachte ihn über seine Lippen.

4. Mose 20,2-13 … Und die Gemeinde hatte kein Wasser, und sie versammelten sich gegen Mose und Aaron. Und das Volk haderte mit Mose und sprach: Ach dass wir umgekommen wä-ren, als unsere Brüder umkamen vor dem HERRN! Warum habt ihr die Gemeinde des HERRN in diese Wüste gebracht, dass wir hier sterben mit unserm Vieh? Und der HERR redete mit Mose und sprach: Nimm den Stab und versammle die Gemeinde, du und dein Bruder Aaron, und redet zu dem Felsen vor ihren Augen; der wird sein Wasser geben. So sollst du ihnen Wasser aus dem Felsen hervorbringen und die Gemeinde tränken und ihr Vieh. … Und Mose und Aaron versammelten die Gemeinde vor dem Felsen und er sprach zu ihnen: Höret, ihr Un-gehorsamen, werden wir euch wohl Wasser hervorbringen können aus diesem Felsen? Und Mose erhob seine Hand und schlug den Felsen mit dem Stab zweimal. Da kam viel Wasser he-raus, sodass die Gemeinde trinken konnte und ihr Vieh. Der HERR aber sprach zu Mose und Aaron: Weil ihr nicht an mich geglaubt habt und mich nicht geheiligt habt vor den Israeliten, da-rum sollt ihr diese Gemeinde nicht ins Land bringen, das ich ihnen geben werde. …

Als das Volk kein Trinkwasser hatte und sich deshalb mit allerlei schnöden Worten bei Mose und Aaron beklagte, ging die Geduld des Mose, der etwa 40 Jahre lang unzählige Male das Murren des Volks gehört hatte, ging bis an die äußerste Grenze des Erträglichen. Der erzürnte Mose beging nun den größten Fehler seines ganzen Lebens:
„Höret, ihr Ungehorsamen, werden wir euch wohl Wasser hervorbringen können aus diesem Felsen?“
Er redete frei von der Leber weg und tat so, als ob er und Aaron Wasser verschaffen würden und nicht Gott. Wegen dieser unbedachten Äußerung rügte Gott Mose, keinen anderen als ei-nen Mann, der Gott seit rund 40 Jahren nahe gestanden hatte, in scharfen Tönen. Wenn die Menschheit die Tatsache über das Wirken Gottes vergisst, dann beschwört sie wie der König Nebukadnezar, der seine Ehre und Macht und alles, was ihm lieb und teuer war, verlor und ein tierähnliches Leben führte, ihr Unglück selbst herauf; daher tadelt und warnt Gott sie streng vor ihrer Geisteshaltung „Ich habe es getan“. Infolge dieser Vorkommnisse konnten Mose und Aa-ron schließlich das Land Kanaan nicht betreten und starben in der Wüste.

4. Mose 27,12-14 Und der HERR sprach zu Mose: Steig auf dies Gebirge Abarim und sieh auf das Land, das ich den Israeliten geben werde. Und wenn du es gesehen hast, sollst du auch zu deinen Vätern versammelt werden, wie dein Bruder Aaron zu ihnen versammelt ist, weil ihr meinem Wort ungehorsam gewesen seid in der Wüste Zin, als die Gemeinde haderte und ihr mich vor ihnen heiligen solltet durch das Wasser.

Ihre Gottvergessenheit und Äußerung „Ich habe es gemacht“ stellten letzten Endes die Gründe für ihren Ausschluss davon dar, in das Land Kanaan einzutreten, wovor wir uns, die den Eintritt in das himmlische Kanaan herbeisehnen, wahrhaftig zu hüten haben.
Zwar haben weder Mose noch der König Nebukadnezar eine Lehre aus der Geschichte gezo-gen, aber wir stehen einer seit 6000 Jahren überlieferten Geschichte der Bibel gegenüber. Die Güte Gottes, die bei der Aussage des Königs Nebukadnezars „Ich habe es vollbracht“ von ihm wich, und das Land Kanaan, das Mose bei seiner Bemerkung „Wir werden euch mit Wasser versorgen“ nicht betreten konnte, … Alles, was vor Zeiten geschehen ist, steht für uns, die wir in diesem Zeitalter den Glaubensweg gehen, zur Belehrung und Ermahnung in der Bibel ge-schrieben.

Gebt nur eurem Gott die Ehre!

Die Erde hat quasi die Funktion eines Glühofens inne, in dem Gott die königlichen Priester züchtigt und läutert. In durchgängiger Verbundenheit mit allen Epochen, Geschichten, vielerlei Schicksalsfügungen in unserem Umfeld, Umgebungsverhältnissen und -bedingungen usw. lasst uns einen Blick auf unser jetziges Ego werfen! Da Gott unsere Unzulänglichkeit kennt, hat er uns jedem seine am besten geeigneten Bedingungen um unserer Läuterung willen geschaf-fen und uns in allen Belangen unseres Lebens geführt, damit wir gesegnet werden.
Deshalb sollen wir ohne Unterlass zu Gott beten, stets mit ihm wandeln zu dürfen, und - in Ge-danken an die Gnade Gottes, der uns, die Geringen und Hilflosen, erwählt hat und uns unter Heranschaffung aller notwendigen Dinge läutert - allezeit fröhlich sein und Gott in jeder Lebens-lage Dank, Ehre und Lobpreis darbringen.

Jer 13,15-17 Hört und merkt auf und seid nicht so hochfahrend, denn der HERR hat's geredet. Gebt dem HERRN, eurem Gott, die Ehre, ehe es finster wird und ehe eure Füße sich an den dunklen Bergen stoßen und ihr auf das Licht wartet, während er es doch finster und dunkel ma-chen wird. Wollt ihr das aber nicht hören, so muss ich heimlich weinen über solchen Hochmut; meine Augen müssen von Tränen überfließen, weil des HERRN Herde gefangen weggeführt wird.

Gott sagte, dass er in Trauer über die Menschen, die durch Selbstverherrlichung zugrunde ge-hen, Tränen vergieße. So müssen wir einzig und allein Gott verherrlichen. Nicht wir, sondern Gott ist es, der das ganze Evangeliumswerk zum Abschluss bringt. Wir sind bei diesem Vor-gang berufen worden und gehorchen Gott bloß, weil wir wissen, dass Gottes Wort das ewige Leben ist.
Wenn etwas geschieht, ganz gleich, ob es sich dabei um etwas Kleines oder etwas Großes handelt., sollen wir uns die Tatsache bewusst machen, dass das durch die Macht Gottes zu-stande gekommen ist, und uns angewöhnen, Gott in jeder Situation zu verherrlichen. David, der stets Gott mit Psalmen lobgesungen hatte, war ein Glaubensvorfahre mit solch einer Ange-wohnheit.

Wer an Gott denkt, der ist ein Mensch nach dem Herzen Gottes

Ps 121,1-2 "Ein Wallfahrtslied." Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.

Ps 115,1-18 Nicht uns, HERR, nicht uns, sondern deinem Namen gib Ehre um deiner Gnade und Treue willen! … Die ihr den HERRN fürchtet, hoffet auf den HERRN! Er ist ihre Hilfe und Schild. Der HERR denkt an uns und segnet uns; er segnet das Haus Israel, er segnet das Haus Aaron. Er segnet, die den HERRN fürchten, die Kleinen und die Großen. aber "wir" loben den HERRN von nun an bis in Ewigkeit. Halleluja!

Gott sah diese Herzenseinstellung und liebte deshalb David. Da er immer mit aufrichtigem Her-zen an Gott dachte, auf ihn vertraute und nur Gott allein die Ehre darbrachte, vermochte er bei jeder kriegerischen Auseinandersetzung den Sieg davon zu tragen und wurde von Gott als ein Mann nach seinem Herzen anerkannt.
Falls wir wie David Tag und Nacht an Gott denken und ihm alle Ehre geben, können wir noch stärker und herausragende Persönlichkeiten über allen Völkern der Welt werden. Erst wenn wir in dieser Geisteshaltung die Wahrheit kundtun, dann leuchtet deren Licht noch heller.
Ein Mensch kann unwissentlich von Hochmut erfasst werden. Er neigt leicht dazu, zu glauben, dass er mit seiner eigenen Fähigkeit Früchte getragen habe und dank seiner einmaligen Groß-artigkeit ein Amt bekleide, was ganz genau mit der Grundeinstellung des Königs Nebukadne-zar bzw. des Mose vergleichbar wäre. Aber wenn wir Gott zu jeder Zeit danken, dass er uns auserwählt und zu seinem Volk gemacht hat, wie könnten wir dann nur so hochmütig die göttli-che Herrlichkeit außer Acht lassen und uns selbst verherrlichen?

Wenn Gott nicht mitwirkt, können wir überhaupt nichts tun. Gott ist unser Licht. Ohne Licht ver-mögen wir auch mit den Augen nichts wahrzunehmen und auch mit den Füßen nicht richtig zu gehen.
Wächst unser Glaube aus unserem schlichten Herzen, das an Gott denkt, da kann alle Wahr-heit des neuen Bundes ein noch viel größeres Licht ausstrahlen, wobei auch ohne Weiteres die gnadenreiche Einigkeit und Liebe der Geschwister in der Wahrheit zu verwirklichen sind. Ansonsten, wenn mein Ichwesen weiterhin einen starken Existenzanspruch erhebt, bleibt Gott nicht in mir, sondern nur mein Ego. In diesem Fall sind wir bloß hundertvierundvierzigtausend einzelne Individuen und können beileibe niemals ein Herz und eine Seele sein.
Die Bibel lehrt uns, dass ein Land noch mächtiger wird, wenn es zur Erkenntnis gelangt, dass Gott alle Angelegenheiten leitet und voranbringt. Ich wünsche uns allen, dass wir im Bewusst-sein dieser Tatsache und im stetigen Denken an Gott bestrebt sind, uns in den von Vater und Mutter empfangenen kostbaren Worten der Wahrheit auf eine gnadenreiche Art und Weise um die Vollendung der Evangelisation bemühen.
2018.10.19
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