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Beziehung zwischen Glauben und Gehorsam
Jeder Mensch hat eine Familie, eine wertvolle Beziehung, die Gott ihm gewährt hat, sie aufzu-bauen. Gott hat allen Menschen eine Familie, eine Gemeinschaft der Liebe, als ein verkleiner-tes Abbild des Himmelreichs voller Glückseligkeit gegeben.

Vom spirituellen Gesichtspunkt her betrachtet sind wir alle Mitglieder der geistlichen Familie, wobei wir einen geistlichen Vater, eine geistliche Mutter und geistliche Geschwister haben. Die Bibel lehrt uns, dass die Anweisung »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt« das erste und größte Gebot ist und dass das Geheiß »Ehre deinen Vater und deine Mutter« gleichzeitig das erste Gebot mit einer Ver-heißung ist (Mt 22,37-38; Eph 6,2). Nach der biblischen Lehre haben wir sowohl unsere geist-lichen als auch unsere leiblichen Eltern zu ehren und ihnen zu dienen.

Was wünschen sich die Eltern am meisten von ihren Kindern? Sie haben die größte Freude, wenn ihre Kinder ihrem Willen gehorchen. Ebenso möchten unser himmlischer Vater und und unsere Himmelsmutter, dass wir ihnen Gehorsam leisten. Lassen Sie uns über unseren Glau-ben nachdenken und die Beziehung zwischen Glauben und Gehorsam anhand der Bibel unter-suchen!

Der Glaube wird durch Gehorsam vollkommen

Der Glaube ist ein wesentlicher Teil unseres religiösen Lebens. Ohne Glauben ist es unmög-lich, Gott zu gefallen, und es kann keine geistliche Veränderung stattfinden. Der Glaube ist also ein sehr wichtiger Faktor in unserem Glaubensleben.

Die Bibel definiert den vollkommenen Glauben als Glauben, der von Taten begleitet wird, und nicht nur als verbalen Ausdruck des Glaubens eines Menschen (Jak 2,14-26). Die Tat bedeutet hier den Gehorsam gegenüber Gottes Wort. Der Gehorsam ist ein sichtbarer Ausdruck des un-sichtbaren Glaubens.

Die grundlegende Ursache für den Bruch in der Beziehung zwischen Gott und der Menschheit war der Ungehorsam. Gott befahl Adam und Eva, nicht vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen zu essen, aber sie waren ihm ungehorsam und griffen nach dem verbotenen Baum. Infolgedessen wurde ihre Beziehung zu Gott gebrochen, wobei sie aus dem Garten Eden ver-trieben wurden (1. Mose 2-3).

Die Sünde von Adam und Eva, die im Buch Genesis aufgezeichnet ist, gilt als ein Schatten, der deutlich zeigt, wie wir uns im Himmelreich versündigten und auf diese Erde verbannt wurden. Was müssten wir dann tun, um unsere Beziehung zu Gott wiederherzustellen? Unser Ungehor-sam hat uns von Gott entfremdet. So vermögen wir Gott nur durch unseren Gehorsam gegen-über ihm nahe zu sein.

Jesus zeigte uns auch das Beispiel des Gehorsams, als er in diese Welt kam, um die Mensch-heit zum Heil zu führen.

Hebr 5,8-10 So hat er, obwohl er Gottes Sohn war, doch an dem, was er litt, Gehorsam gelernt. Und als er vollendet war, ist er für alle, die ihm gehorsam sind, der Urheber des ewigen Heils geworden, genannt von Gott ein Hoherpriester nach der Ordnung Melchisedeks.

Jesus ist dem Wesen nach Gott selbst, der ewige Vater, aber er kam auf diese Erde, indem er sich selbst zum Sohn Gottes machte (Jes 9,6; Phil 2,5). Er hat uns gelehrt, dass Gehorsam der wichtigste Faktor in der Beziehung zwischen den himmlischen Eltern und ihren Kindern ist.

Die Bibel sagt, dass Jesus Gehorsam durch das, was er litt, gelernt hat und zur Vollendung ge-langt ist. Ohne Gehorsam kann unser Glaube nicht vollkommen werden. Der Brief an die Rö-mer betont auch, dass Gehorsam die Menschheit zur Erlösung führt.

Röm 5,18-19 Wie nun durch die Sünde des Einen die Verdammnis über alle Menschen gekom-men ist, so ist auch durch die Gerechtigkeit des Einen für alle Menschen die Rechtfertigung ge-kommen, die zum Leben führt. Denn wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die Vie-len zu Sündern geworden sind, so werden auch durch den Gehorsam des Einen die Vielen zu Gerechten.

Der eine Mensch im ersten Teil von Vers 19 bezieht sich auf Adam und der andere in der zwei-ten Hälfte des Verses auf Jesus. Durch den Ungehorsam eines einzigen Menschen namens Adam sind alle Menschen in Tod und Verderben geraten, und durch Gehorsam des einen Men-schen Jesus wird die ganze Menschheit gerecht und befreit sich von der Sünde. Was für ein Leben hat Jesus gelebt, um Menschen, die durch ihren Ungehorsam zu Sündern wurden, ge-recht zu machen? Lasst uns sein Leben zurückverfolgen!

Jesu Beispiel für Gehorsam

In der Nacht vor der Kreuzigung Jesu ging er nach der Passafeier zum Ölberg und verrichtet dort ein inständiges Gebet. Hier können wir die Szene sehen, in der Jesus den Gehorsam tief in unser Herz eingraviert hat.

Lk 22,42-46 und sprach: Vater, willst du, so nimm diesen Kelch von mir; doch nicht mein, son-dern dein Wille geschehe! Es erschien ihm aber ein Engel vom Himmel und stärkte ihn. Und er rang mit dem Tode und betete heftiger. Und sein Schweiß wurde wie Blutstropfen, die auf die Erde fielen. ...

Jesus wusste, dass er am Kreuz leiden würde, was ihn ängstlich machte. Die Bibel sagt, dass sein Schweiß wie Blutstropfen zu Boden fiel. Wie ernst und herzzerreißend muss er wohl ge-betet haben! Selbst in solch großer Qual betete er: »Doch nicht mein Wille, sondern der deine geschehe!« und ließ in Gehorsam Schmerz, Erniedrigung und sogar den Tod über sich erge-hen, um die Menschheit zu retten.

Jesus hat uns all diese Beispiele gegeben, denen wir nachzueifern haben, wie er für uns getan hat (Joh 13,15). Indem er uns ein Beispiel für Fußwaschung, die Feier des Passafestes, die Einhaltung des Sabbats und die Befolgung des Willens Gottes bzw. des Vaters zeigte, wies uns Christus höchstpersönlich den Weg des Glaubens, den wir einschlagen sollten.

Joh 5,30 Ich kann nichts von mir aus tun. Wie ich höre, so richte ich und mein Gericht ist ge-recht; denn ich suche nicht meinen Willen, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.

Joh 12,47-50 ... Denn ich habe nicht aus mir selbst geredet, sondern der Vater, der mich ge-sandt hat, der hat mir ein Gebot gegeben, was ich tun und reden soll. Und ich weiß: sein Gebot ist das ewige Leben. Darum: was ich rede, das rede ich so, wie es mir der Vater gesagt hat.

Jesus sagte, dass er auf diese Erde gekommen ist, um den heiligen Willen Gottes, der ihn ge-sandt hat, vollständig auszuführen, und dass alles, was er gesagt hatte, genau das war, was ihm der Vater aufgetragen hatte.

Die vier Evangelien zeigen, dass alles, was Jesus tat, eine Reihe von Gehorsamkeiten war. Vom Moment seiner Geburt bis zum Tag seines Todes befolgte er Gottes Willen in allem. Er sprach nicht nach seinem Gutdünken, sondern lehrte die Menschen nur das, was Gott zu ihm gesprochen hatte. Nach dem göttlichen Willen ertrug er bereitwillig den Schmerz des Kreuzes. Dann beendete er seinen Dienst am Evangelium mit den Worten: »Es ist vollbracht.«

Joh 19,28-30 ... Als nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht!, und neigte das Haupt und verschied.

Natürlich erfüllte Jesus alle Prophezeiungen des Alten Testaments über sich selbst, aber seine Worte »Es ist vollbracht!« bedeuten, das er alles, was ihm der Vater angewiesen hatte, in Erfül-lung brachte. Jesus lebte in solch einem vollkommenen Gehorsam gegenüber dem Vater, dass er alles nach dem väterlichen Willen sagte und handelte.

Die Gehorsamen können das Himmelreich betreten

Da die Menschen jeden Tag von massenhaften Informationen überrannt werden, neigen viele heutzutage dazu, die Sachen aus einem vernünftigen Blickwinkel zu sehen und zu beurteilen. Sie zögern also, etwas Unangenehmes für sich zu tun, obwohl es gerade das ist, was Gott er-wähnt hat. Selbst unter Menschen, die behaupten, an Gott zu glauben, gibt es in großer Anzahl solche, die auf ihrem eigenen Willen harren und ihn über das Wort Gottes stellen.

Es ist uns unmöglich, Gott zu gehorchen, wenn wir selbst in uns leben. Wenn aber Christus al-lein in uns lebt, dann ist der Gehorsam für uns eine leichte, mühelose Angelegenheit. Wir ha-ben eine ewige Hoffnung, weshalb wir Gottes Wort mit Freuden befolgen können.

Joh 14,21 Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist's, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.

Um die Gebote Gottes vollständig zu halten, brauchen wir einen Glauben des Gehorsames. Wir können keinen Geboten Folge leisten, ohne zu gehorchen. Jesus sagte auch, dass ein Mensch, der dem Willen Gottes gehorcht, in den Himmel kommt.

Mt 7,21 Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, son-dern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.

Gottes Willen zu tun ist Gehorsam. Nur diejenigen, die den göttlichen Willen befolgen, vermö-gen in das Himmelreich einzutreten. Ganz unabhängig davon, wie lange der Sonntag und Weihnachten eingehalten worden sind, müssen wir sie, wenn es sich um die in der Bibel nicht vorhandenen, verzerrten Lehren handelt, ablehnen und stattdessen den Sabbat und das Passa feiern. Das ist die Pflicht derer, die Gottes Wort gehorchen, nicht wahr?

Die Erlösten sind die, die dem Lamm folgen, wohin es sie führt (Offb 14,1-5). Gott hat gesagt: »So sind wir bereit, zu strafen allen Ungehorsam, sobald euer Gehorsam vollkommen gewor-den ist.« An dem Gleichnis, bei dem Jesus sagte, dass er die Menschen scheiden würde, wie ein Hirte die Schafe von den Ziegen trennt, können wir erkennen, dass der Glaubensgehor-sam etwas ist, das die Schafe haben. Wie Gott erwähnte: »Meine Schafe hören meine Stim-me«, ist das wichtigste Kriterium für die Unterscheidung zwischen den Gerechten und Bösen beim endgültigen Gericht Gottes am Jüngsten Tag, ob sie dem göttlichen Wort gehorchen oder nicht (Mt 25,31-46; Joh 10,27). Daher kam Christus in diese Welt und lebte bis zum Tod im vollkommenen Gehorsam gegenüber dem Vater.

Unsere Vorfahren zeigten ihren Glauben durch Gehorsam

Glaube und Gehorsam sind untrennbar miteinander verbunden, und Glaube lässt sich durch Gehorsam beweisen. Wenn ein Mensch auf seinen Glauben vertraut, aber Gottes Wort nicht befolgt, kann nicht beteuern, dass er Glauben habe.

Wer Glauben hat, gehorcht immer Gottes Wort. Eines Tages rief Gott Abraham zu sich, um seinen Glauben zu prüfen, indem er ihm befahl, seinen einzigen Sohn Isaak als Opfer darzu-bringen. Es fiel ihm sehr schwer, seinen kostbaren Sohn, der ihm im Alter von 100 Jahren ge-schenkt wurde, als Brandopfer zu opfern. Jedoch leistete Abraham unverzögert der göttlichen Anweisung Folge. Er fragte nicht: »Wie kannst du mir nur meinen Sohn, den ich erst in meinem 100. Lebensalter gezeugt habe, wegnehmen? Wäre es denn nicht möglich, dir ein anderes Op-fer darzubringen?« Stattdessen nahm er Isaak mit und machte sich sofort auf den Weg zum Berg Morija. Als er den Berg hinaufstieg, frage ihn Isaak: »Vater! Hier ist Feuer und Holz. Wo aber ist das Lamm für das Brandopfer?« Könnten Sie sich vorstellen, wie sich Abraham da-mals gefühlt haben muss? Er antwortete ihm: »Gott wird schon für ein Opferlamm sorgen, mein Sohn« Als sie auf dem Berg Morija ankamen, bereitete Abraham vor, Isaak zu opfern, genau wie Gottes es ihm angewiesen hatte. In diesem Moment hörte er Gottes Stimme sagen: »Lege deine Hand nicht an den Knaben und tu ihm nichts zuleide! Denn jetzt weiß ich, dass du got-tesfürchtig bist, weil du mir deinen einzigen Sohn nicht vorenthalten hast.« Abraham bestand die schwierigste Prüfung seines Lebens durch seinen Gehorsam gegenüber Gott und wurde in überreichem Maße von Gott gesegnet (1. Mose 11,1-18).

Auch Noah hatte solch einen Glauben. Als Gott ihm damals befahl, etwas zu tun, das über das menschliche Verständnis hinausging, baute er eine Arche genauso, wie Gott sie ihm vorge-schrieben hat. In Gehorsam gegenüber dem göttlichen Auftrag behielt er seinen Glauben, wes-halb er einschließlich seiner ganzen Familie gerettet wurde (1. Mose 6,7; Hebr 11,7)

Zur Zeit Josuas marschierten die Israeliten siebenmal um die Stadt Jericho und schrien am siebten Tag so, wie Gott es ihnen angewiesen hatte. Was geschah dann? Einige müssten vielleicht gedacht haben: »Werden die Stadtmauern wirklich einstürzen, wenn wir einfach um die Stadt gehen und einen lauten Schrei ausstoßen?« Als sie aber Gottes Befehl gehorchten, geschah etwas Erstaunliches. Wir leben in einer dreidimensionalen Welt; deshalb können wir nicht vollständig verstehen, wie Gott in einer mehrdimensionalen Welt wirkt. Aus diesem Grund haben wir den göttlichen Anordnungen nachzukommen, was auch immer er zu uns sagt. Viel-leicht kennen wir den Willen Gottes nicht sofort, aber später werden wir ihn erkennen (Jos 6; Joh 13,7).

Als Gideons 300 Krieger die die gewaltige midianitische Armee von 135 000 Mann besiegten, benutzte Gott auch eine unvorstellbare Methode. Am Anfang gab es 32 000 Mann in der isra-elischen Armee. Dann kehrten 22 000 nach Hause zurück, als Gott sagte: »Wer sich fürchtet und Angst hat, kehre um!«, und 10 000 blieben übrig. Die Truppe Gideons war zwar der Armee der Midianiter ganz unterlegen, aber Gott sagte zu Gideon: »Es sind immer noch zu viele!« Dann testete er die Soldaten an einer Wasserquelle und wählte nur 300 Mann aus.

In Gehorsam gegenüber Gottes Wort drangen Gideon und seine 300 Auserwählten in der Nacht in das feindliche Lager ein. Sie bliesen die Trompeten, zerbrachen die Krüge, während die Midianiter alle eingeschlafen waren. Die midianitischen Soldaten waren so überrascht, dass sie sich gegenseitig angriffen und ihre Kameraden mit dem Feind verwechselten. Die midianiti-sche Streitkräfte wurde fast vollständig zerstört, weshalb die israelitische Armee einen großen Sieg errang. Ihr Gehorsam brachte den Israeliten den Sieg (Ri 6,7).

Zur Zeit des Exodus befanden sich die Israeliten in einem großen Dilemma: Das Rote Meer war vor ihnen und die ägyptische Armee verfolgte sie von hinten. Dann sagte Gott zu Mose: »Erhebe deinen Stab und strecke deine Hand über das Meer, um das Wasser zu teilen!« Als Mose seinen Stab ausstreckte, teilte sich das Meer, sodass die Israeliten sicher durch das Meer gehen konnten (2. Mose 14).

Alle unsere Vorfahren haben ihren Glauben durch ihren Gehorsam gegenüber Gott bewiesen. Jedes Mal, wenn sie der jeweiligen Anweisung Gottes Folge leisteten, geschahen erstaunliche Dinge: Eroberung Kanaans durch Josua, Gideons Sieg, Moses Wunder usw. Es gibt keinen Glauben dort, wo es kein Gehorsam herrscht, und Gottes Wirken kann nicht stattfinden, wenn es keinen Glauben gibt. Das ist der göttliche Wille, den er durch die Bibel zeigt.

Der Gehorsam bringt alle Segnungen

Wie bekundeten Abraham und Noah, die tiefgläubig waren, ihren Glauben? Wie zeigte der glaubensstarke Apostel Paulus seinen Glauben? Sie alle bezeugten ihren Glauben durch ihren Gehorsam. Auch Christus gehorchte Gott bis zum Tod, und er wurde vervollkommnet, über die ganze Schöpfung erhoben und hat den Namen, der über allen Namen steht - einen Titel der Würde über allen Engeln und anderen geistlichen Wesen im Himmelreich.

5. Mose 1,19 Wenn du nun der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchen wirst, dass du hältst und tust alle seine Gebote, die ich dir heute gebiete, so wird dich der HERR, dein Gott, zum höchsten über alle Völker auf Erden machen, und weil du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorsam gewesen bist, werden über dich kommen und dir zuteil werden alle diese Segnungen: Gesegnet wirst du sein in der Stadt, gesegnet wirst du sein auf dem Acker. Geseg-net wird sein die Frucht deines Leibes, der Ertrag deines Ackers und die Jungtiere deines Viehs, deiner Rinder und deiner Schafe. Gesegnet wird sein dein Korb und dein Backtrog. Ge-segnet wirst du sein bei deinem Eingang und gesegnet bei deinem Ausgang. ... Wenn du aber nicht gehorchen wirst der Stimme des HERRN, deines Gottes, und wirst nicht halten und tun alle seine Gebote und Rechte, die ich dir heute gebiete, so werden alle diese Flüche über dich kommen und dich treffen: ...

Die Konsequenzen des Gehorsams sind stets Segen und die des Ungehorsams Verfluchung. Die Folgen von Gehorsam und Ungehorsam unterscheiden grundlegend voneinander, wie die Bibel sagt: »Man erntet, was man sät.«

Die Israeliten begegneten auf ihrer Wanderung durch die Wüste vielen schwierigen Situationen. Glauben Sie etwa, Gott führte sie durchs Ödland, wo es keine Nahrung und Trinkwasser gab, weil er keine Macht besaß? Gewiss nicht! In den Heiligen Schriften heiß es: »... versuchte, da-mit kund würde, was in deinem Herzen wäre, ob du seine Gebote halten würdest oder nicht (5. Mose 8,1-2).« Auch wir sind auf unserer Glaubenswanderung durch die geistliche Wüste ver-schiedenen schwierigen Verhältnissen ausgesetzt. Wann immer dies geschieht, erinnern Sie sich bitte jeweils an die Wanderung des Volks Israel durch die Wildnis. Wie Gott Abrahams Glauben geprüft hat, so stellt er unseren Glauben auf die Probe, um sich zu vergewissern, ob wir ihm gehorchen oder nicht.

Himmelsvater und Himmelsmutter sind auf diese Erde gekommen, um ihre Kinder, das Volk Zi-ons, zu retten. Lasst uns ihnen gehorsam sein und nachfolgen, wohin auch immer sie uns füh-ren mögen, und felsenfest daran glauben, dass ihre Lehren uns zum ewigen Leben und zum Himmelreich leiten. Je näher uns das ewige Reich Gottes kommt, desto mehr müssen wir uns mit Glauben und Gehorsam wappnen.

Gott hat den jeweiligen Glauben von Abraham, Noah, Gideon und Josua an der Größe ihres Glaubens gemessen, nicht wahr? Wir sollten unseren Glaubensindex weiter erhöhen, indem wir Gott gehorsam werden. Falls wir an das, was in der Vergangenheit passiert ist, denken, lasst uns Gottes gute Lehren voll und ganz befolgen und alle göttlichen Segnungen empfan-gen! Liebe Brüder und Schwestern Zions! Ich bitte Sie aufrichtig darum, einen größeren Glau-ben als den Abrahams und Noahs zu besitzen, als Erstlingsfrüchte, die den himmlischen Eltern gefällig und vor der ganzen Engelschar sowie allen anderen Geistern im Himmelreich ihrer Rühmung würdig sind, sodass uns, vereint in Eintracht, in reichem Maße gewährt wird, einen herzlichen Willkommensempfang im Himmel zu erhalten, dem Reich der Liebe, wohin uns die Himmelsmutter führt.


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2019.01.04
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